Arbeitsschutz bedeutet Qualität für alle

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In vielen Unternehmen und Behörden wird auf Arbeitsschutz wenig Wert gelegt. Wen interessiert schon Atmosphäre, Milieu und Sicherheit am Arbeitsplatz, solange die Unternehmenswerte stimmen und die Sachbearbeitung unbeeinträchtigt und zügig von statten geht. Dabei sind solche Annahmen trügerisch und äußerst kurzsichtig. Denn Schutz am Arbeitsplatz bedeutet Qualität für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Dies wird am Beispiel der Polizei sehr deutlich. Hier ist Arbeitsschutz mittlerweile ein zentraler Bestandteil der täglichen Routine. Denn nur wenn ein Polizist sich selbst sicher und wohl fühlt, kann er auch für die Sicherheit anderer sorgen. Es ist jedoch noch nicht lange her, dass auch Schutzmaßnahmen zu einem integralen Bestandteil des Arbeitsalltags eines Polizisten wurden. Noch vor etwa 20 Jahren war der Begriff Arbeitsschutz in der Planung der Polizei eher ein Fremdwort, obwohl gerade bei der Polizei der Gedanke, dass Arbeitsschutz mit Qualität der Arbeit einhergeht, nahe liegend ist. Erst in den letzten Jahren hat die Polizei standardisierte Handbücher und Regelwerke hervorgebracht, in denen ein wirksamer Schutz bei der Arbeit als wichtige Zielsetzung der Entwicklung der Behörde formuliert wird. Unter dieser Bezeichnung ist hier jedoch nicht nur die Sicherheit des einzelnen Polizisten in gefährlichen Fällen zu verstehen, sondern dazu gehört auch die Garantie eines gleichberechtigten und demokratisch eingebundenen Arbeitsplatzes innerhalb der Behörde. Dem einzelnen Polizisten soll viel Freiheit und Verantwortung eingeräumt werden, denn nur so kann er auch selbst verantwortungsvoll und selbstständig tätig werden. Während die Polizei und andere Behörden mittlerweile Vorgaben des Arbeitsschutzes standardisiert und teilweise auch vorbildlich umgesetzt haben, mangelt es in der freien Wirtschaft noch oft an solchen Vorgaben. Viele Arbeitnehmer kennen ihr eigenes Recht auf Arbeitsschutz nicht und können infolgedessen auch keine Ansprüche formulieren. Um diesem Mangel Abhilfe zu leisten, setzen sich die Gewerkschaften, Betriebsräte und Beauftragte für besondere Fälle ein. Zu letzten gehört zum Beispiel auch die Gleichgestellungsbeauftragte, die für die Geschlechtergleichberechtigung am Arbeitsplatz sorgen soll. Wichtig ist, dass Angestellten bei Problemen ein Ansprechpartner zur Verfügung steht, der sie in besonderen Fällen vertreten kann. Bild: Jakob Ehrhardt  / pixelio.de

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